Sich Zeit nehmen und eine entspannte Atmosphäre schaffen:
- Darauf achten, dass das Baby nicht zu müde und noch nicht allzu hungrig ist
- Den ersten Brei kann man von einem sauberen Finger oder von der Spitze eines schmalen, abgerundeten Plastiklöffels geben
- Es ist wichtig dem Baby viel Zeit zu geben. Es muss den Brei mit Lippen, Zunge, Gaumen und Finger erst erkunden
Wie oft und wieviel?
- Man beginnt mit einer kleinen Menge Gemüsebrei. Häufig essen die Babys anfangs nur wenige Löffel und der Verdauungstrakt muss sich auch erstmal an die neue Nahrung gewöhnen.
- Geduldig zu sein ist sehr wichtig. Auch wenn das Baby anfangs alles wieder ausspuckt. Vielleicht hilft es ein paar Tage auszusetzen und es dann wieder zu versuchen.
- Nach der Eingewöhnungsphase den Löffel voll machen, denn mit einem gefüllten Mund tuen sich sie kleinen leichter beim Schlucken.
- Gerades sitzen ist wichtig damit sich das Kind nicht verschluckt.
- Solange füttern bis das Baby satt ist.
- Rituale sind wichtig, deshalb am besten immer am gleichen Platz mit dem gleichen Teller und Löffel füttern. Natürlich ist das nicht immer möglich, aber es hilft den Einstieg in die B(r)eikost zu erleichtern.
Wenn das Baby im fünften Monat noch zu große Schwierigkeiten hat, dann kann es noch zu früh für den ersten Brei sein. Bleiben Sie geduldig. Bei Unsicherheiten immer an den Kinderarzt wenden.
Das Trinken nicht vergessen:
- zwischendurch Trinken oder Aufstoßen lassen
- Getränke kann man ab dem ersten Brei anbieten. Zu beachten ist, dass ab dem dritten Brei etwa 200 ml pro Tag (am besten Wasser oder ungesüßten Tee)
- Es ist auch ohne Probleme möglich direkt aus einem Glas oder Becher zu trinken und die Flasche oder den Schnabelbecher zu umgehen. Dazu gehört aber viel Geduld und Übung. Leichter ist es wenn der Becher bis zum Rand gefüllt ist, somit öffnet das Baby seinen Mund mit einer Reflexbewegung.
Falls es doch größere Probleme beim Füttern gibt, sollte man Rücksprache mit dem Kinderarzt und evtl. auch mit einer spezialisierten Ernährungsfachkraft halten. Diese können auf die individuellen Probleme eingehen und weitere Tipps geben.