Schwangerschaft – Beispiele für eine ausgewogene Ernährung!

Für Schwangere gilt was für alle gut ist: Essen und trinken Sie bewusst, abwechslungsreich und ausgewogen.

Reichlich:

  • Getränke zu jeder Mahlzeit 1 bis 2 Gläser auch zwischendurch trinken möglichst kalorienfreie oder -arme Getränke (Wasser, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees, stark verdünnte Fruchtsäfte) trinken
  • Gemüse und Obst: pro Tag 5 Portionen -> 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst
  • Getreideprodukte und Kartoffeln: zu jeder Hauptmahlzeit, Getreideprodukte, bevorzugt als Vollkorn, oder fettarm zubereitete Kartoffeln

Mäßig:

  • Milch und Milchprodukte: pro Tag mindestens 3 Portionen fettarme Milch(-produkte) bevorzugen
  • Fleisch und Fisch: pro Woche 3 bis 4 Portionen mageres Fleisch oder magere Wurst
  • pro Woche 2 Portionen Fisch (vor allem Meeresfisch, mindestens 1 x davon fettreicher Fisch, z. B. Hering, Makrele, Lachs)

Sparsam:

  • Öle und Fette: bevorzugt Pflanzenöle verwenden: pro Tag mindestens 2 Esslöffel Pflanzenöl (zur Zubereitung von Speisen) pro Tag maximal 1 bis 2 Esslöffel „feste“ Fette (als Streichfett für Brot oder zur Zubereitung von Speisen)
  • Süßigkeiten und Snackprodukte: nur gelegentlich, pro Tag maximal 1 kleine Portion

Die Portionsgrößen werden gemessen mit der eigenen Hand

Für Zwei denken, aber nicht für Zwei essen
Der Energiebedarf werdender Mütter steigt nur leicht und das auch erst in den letzten Monaten der Schwangerschaft? Dann dürfen es rund 10% mehr Kalorien (kcal) sein und zwar ca. 250 kcal pro Tag.

Das sind zum Beispiel:
1 Scheibe Vollkornbrot mit fettarmem Schnittkäse und einer Tomate oder
1 Teller Gemüsesuppe mit Nudeln oder                                                                                          1 Becher Joghurt mit einer Handvoll Obst und 3 Esslöffeln Müsli

Die Lebensmittel sorgsam auswählen

Manche Lebensmittel können Erreger enthalten, die dem ungeborene Kind schaden können. Es geht um die Auslöser für Toxoplasmose und Listeriose. Das sind relativ seltene, aber für das Kind ernsthafte Infektionskrankheiten. Sie entstehen meist durch den Verzehr roher tierischer Produkte. Daher meidet man bestimmte Lebensmittel und achtet beim Umgang mit Lebensmitteln auf einige Hygieneregeln:

1. die Hände gut waschen

2. ungewaschene Lebensmittel und rohe Lebensmittel getrennt von fertigen Gerichten zubreiten

3. Arbeitsflächen, Spülbecken und Küchengeräte sauber halten. Schwämme, Lappen und Tücher regelmäßig austauschen

Wichtig:

  • keine rohen Lebensmittel vom Tier, keine Produkte aus Rohmilch, kein rohes Fleisch oder rohen Fisch essen
  • Salate, Kräuter und Gemüse sehr gründlich waschen
  • auf Fertigsalate verzichten
  • besser keine frisch gepressten Säfte von Ständen oder aus der Gastronomie

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